Über uns

Wir sind Ute und Sandra, zwei Freundinnen mit einer Leidenschaft für Südspanien und Hunden! Uns hat es beide in der Mitte unserer 30er Jahre nach Andalusien verschlagen, Ute ist ganz dort geblieben und ich habe mir ein Feriendomizil aufgebaut. Viele Jahre kannten wir uns nur aus der Ferne, wie man sich als deutsche Nachbarn so wahrnimmt.

Ute und Sandra

2014 lernten wir uns dann näher kennen. In dem Jahr habe ich mich dazu entschieden meiner 12jährigen Tochter den Wunsch nach einem Hund zu erfüllen und kaufte ihr unsere Frieda, einen Havaneser-Welpen. Gleichzeitig fand Ute ihre Luca (Bichon-Mix) am Autobahnrand und nahm sie bei sich auf. Auch Luca war noch sehr jung! Wir telefonierten und waren beide begeistert über unsere neuen Begleiterinnen.

Ich hatte vorher immer nur große Hunde und war zum ersten Mal sehr entzückt von diesen wunderschönen kleinen Hunden, ihrer Freundlichkeit, eigensinnigen Art und ihrem selbständigen Wesen und Ute wusste auch sofort, dass diese Hunde-Rasse etwas Besonderes hat. Luca nahm gleich einen festen Platz in ihrem Leben ein, neben den vielen Hunden, die sie sonst noch pflegt.

Seitdem verbindet uns eine enge Freundschaft über große Distanz, die wir nie als störend erlebten. Beide reisen wir gerne und treffen uns mehrmals im Jahr, in Spanien oder in Deutschland. In den letzten zwei Jahren reifte in mir der Wunsch Hunde zu züchten und Ute und ich überlegten immer wieder, wie das gut gehen kann. Als Frieda ihren ersten Wurf bekam, telefonierte wir viel und sie begleitete mich in Gedanken und Gesprächen. Wir freuen uns sehr, dass nun die Hundezucht eine weitere Verbindung unserer Freundschaft wird.

Sandra

Mein Name ist Sandra und ich lebe seit 30 Jahren mit Hunden. Schon als Kind wünschte ich mir nichts sehnlicher als einen Hund und als ich mit 17 Jahren auszog, war mein erster Weg in ein Tierheim. Schon immer war mir klar, dass ich einen Welpen aufnehmen will und ihn großziehen möchte. Leider kam meine liebe Raika bei einem tragischen Verkehrsunfall durch einen nächtlichen Raser mit 2 Jahren ums Leben. Ich war erst 19 und tief erschüttert. Meine nächste Hündin kam ein paar Jahre später. Wieder ein Welpe und wieder ein Mischling. Bone war ein Irischer Wolfshund-Rottweiler-Mix und lebte mit mir weit über 14 Jahre. Sie begleitete mich von meiner Jugend bis in meine Lebensmitte – eine sehr lange Zeit mit vielen Veränderungen! Vieles, was ich erlebt habe verbinde ich mit ihr. Das Ende meiner Schulzeit, mein erster Sohn, mein ganzes Studium, die vielen Reisen durch ganz Europa, meine erste Arbeitsstelle, die Geburt meiner Tochter und sogar die Gründung meines Sozialunternehmens.

Heute bin ich 50 Jahre alt und Hunde gehören zu meinem Leben. Schon immer wollte ich nicht nur mit Hunden leben, ich wollte sie auch wachsen sehen. So schenkte mir meine Bone schon in der Zeit meines Studiums einen wunderbaren Wurf mit 11 Welpen. Ich setzte ein ganzes Semester aus und genoss die Zeit mit den Kleinen! Zu den Käufern behielt ich viele Jahre Kontakt und so meldete sich 12 Jahre später die Besitzer immer wieder.



 

Vor 5 Jahren lernte ich auf einem Bauernhof im Winterurlaub einen wunderschönen Hund kennen, der mich auf meinen Wanderungen durch den Schnee mit meiner kleinen Havaneserhündin Frieda und meinem 3 jährigen Sohn Mika immer begleitete. Dieser Hund hatte es mir so angetan, dass ich bei der Abreise die Besitzer fragte, was das für eine Rasse sei. Und so landete ich bei einer wundervollen Swissydog-Züchterin in Österreich. Mir war direkt klar, dass ich genauso einen Hund haben wollte und in mir reifte gleichzeitig die Idee, dass ich selbst züchten könnte.

In einer beruflichen Umbruchphase habe ich nun meinen Traum wahr gemacht und meine kleine Hobby-Zucht angemeldet. Ich züchte aus Leidenschaft und meine Hündinnen sind meine Lebensbegleiterinnen! Sie leben alle eng in unserer Familie mit 3 Kindern, 3 Katzen, 2 Pferden auf einem Hof am südlichen Rand des Ruhrgebietes.

Gemeinsam mit meiner Freundin Ute aus Spanien züchten wir Swissydogs und Havaneser, weil es einfach die besten Hunde der Welt sind ;-)!

Ute

Ich bin Ute und ich habe seit über 20 Jahren eine kleine Finca in Andalusien, und genauso lange begleiten mich schon Strassenhunde, von denen es hier viele gibt. Die erste Hündin hat sich in mein Herz geschlichen, als sie sich völlig verängstigt bei mir unter einem Holzstapel versteckt hatte, und sich um nichts auf der Welt hervorlocken liess. Später am Tag schlich sie sich dann vorsichtig in die Nähe meines Gemüsegartens, von wo aus sie mich beim Arbeiten beobachtete. Irgendwann siegte ihre Neugier, sie bekam einen Namen, Manou, und begleitete mich 14 Jahre auf allen meinen Reisen durch Europa, bis sie dann eines Nachts einfach einschlief und nicht mehr aufwachte. Von dem Zeitpunkt an kamen auch andere Hunde die zurückgelassen wurden von den Menschen mit denen sie lebten, manche, weil sie schwierig waren, lästig oder auch einfach schwer krank. Es kam ungefähr jedes ja ein neuer Hund, 20 Jahre, 20 Hunde, manche wurden sehr alt bei mir, einige haben jetzt Freunde von mir und ein paar hatten einfach noch eine kurze schöne Zeit.



Ich hatte immer ein Rudel auf meiner Finca, mal waren es 5 und dann auch wieder nur 2. Einige von ihnen sind mir besonders ans Herz gewachsen. Das ist nun mal so, wenn man nicht gezielt einen Hund aussucht, sondern sich um die kümmert, die andere übrig lassen.

Nachdem Manou 2014 gestorben war, habe ich Luca auf der Autobahn gefunden und mit nach Hause genommen. Ich wusste sofort, dass das eine besondere Begegnung war, sie ist die perfekte Begleiterin für mich und auch das Herzblatt vieler meiner Freunde. So kam irgendwann der Wunsch auch mal Welpen zu haben, also nicht am Ende zu stehen, da, wo sie keiner mehr haben will, sondern da, wo dieses Wunder entsteht, wenn sie geboren werden.

Ich suchte also nach einem Rüden für Luca und fand auch einen, der in der Stadt in einem winzigen, betonierten Innenhof mit 4 weiteren Hunden lebte. Ich nahm ihn bei mir auf. Leider lässt meine Luca sich aus irgendeinem Grund von keinem Rüden decken. Mittlerweile ist sie 6 Jahre alt.

Im selben Jahr als sie kam, lernte ich auch Sandra kennen. Sie holte sich Frieda, ihre Havaneserhündin, zur selben Zeit, als ich auch Luca gefunden hatte, später kam Dorle, ihr Swissydog dazu und dann auch Nela die Tricolore-Havaneserin, eine tolle Truppe. Das Thema Hunde hatte uns also auf ganz unterschiedlich Art verbunden.

Frieda bekam irgendwann Junge, das war einfach toll, später dann auch Dorle. Ich fieberte immer mit, wenn es so weit war und wenn ich nicht vor Ort sein konnte, bekam ich Videos von der wonnigen Pracht.

Vor ein paar Monaten habe ich mich dann entschieden, dass ich mir einen neuen Hund, oder besser gesagt eine neue Hündin zulegen möchte und zwar eine, die ich mir selbst ausgesucht habe. Ich mochte schon immer gerne Berner Sennenhunde, weil ich diese gutmütigen und anhänglichen Wesen total schön finde. Da lag die Entscheidung für einen Swissydog nahe, und ich habe das grosse Glück, dass ich mir in ein paar Wochen einen Welpen bei Grete Stadelbauer aus ihrer Swissydog Zucht aussuchen darf.

Ich werde also eine Hund von Anfang an haben, schon als Welpen, worauf ich mich riesig freue und natürlich möchte ich auch das dieser Hund Junge bekommt.

Somit schliesst sich für mich der Kreis (vielleicht ein bisschen rückwärts 😉) von „ganz am Ende“ bis zur Geburt, wo dieses Leben entsteht.


Wir sind Mitglied in diesen Zuchtverbänden:

www.vrz-dhs.de

www.drcev.de

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Ernährung: Wir füttern Reico

Besonders empfehlen wir die Hundeschule nach Anita Balser (HundeTeamSchule®):
Die DVDs „Die große Freiheit 1+2“ und „Junghunde – Basiskommunikation nach HundeTeamSchule“.

Die große Freiheit – Grundlagen nach hundeTEAMschule®

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