Havaneser

Wir lieben Havaneser, weil sie trotz ihrer Größe ausgesprochen robuste und vollwertige Hunde sind, mit denen man durchaus auch größere Spaziergänge oder sogar Wanderungen machen kann. Unsere Hunde müssen viel reisen und da Havaneser einfach gerne dabei sind, sind sie perfekt dafür! Sie können als Schoßhunde gehalten werden, lieben aber auch die Aktivität und den Trubel. Sie sind einfach für alles zu haben und sind extrem liebevolle Begleiter für alle Lebenslagen!

Die Rasse

Havaneser gehörten zu der Gruppe der Bichons und sind fröhliche und verschmuste Begleithunde. Sie gelangten mit den Spaniern auf die Insel Kuba und fanden dort viele Liebhaber. Lange zählten die Havaneser zu einer ehr seltenen Rasse. Mittlerweile werden die robusten Hunde immer beliebter. In Kuba ist die alte Blutslinie mittlerweile wieder ausgestorben. Über die USA kamen sie dann wieder zurück nach Europa. Man vermutet, dass die Havaner von den Maltesern abstammen. Wegen ihres besonderen Fells nannte man die ersten Havaneser auch Havaner Silk Dog oder Havanesischer Seidenhund.

Der Charakter

Seine Familie ist für ihn alles und er möchte am liebsten immer dabei sein. Er ist anpassungsfähig und sehr gelehrig, wachsam – aber kein Kläffer. Havaneser können sogar ausgezeichnete Hütehundeigenschaften haben. Havaneser eignen sich wunderbar für Hundesportarten. Sie sind tolle Gefährten für Familien mit Kindern und für sportliche aber auch für ältere Menschen. Für ihn spielt die Nähe zum Menschen die wichtigste Rolle und dann macht er alles gerne mit.



 

Erscheinung und Pflege:

Havaneser haben ein auffallend schönes Fell, was allerdings pflegeintensiv ist. Sie haben ein rechteckiges Format im Körperbau und wiegen zwischen 3,5-8 Kilogramm. Sie haben große, dunkle, liebvolle und fröhliche Augen. Das Haarkleid ist sehr weich und glatt. Die spitzen sind leicht gewellt. Sie werden „Wundertüte“ genannt, weil sie ihre Farbe nach dem ersten und einzigen Fellwechsel durchaus ändern können. In ganz weiß sind sie sehr selten. Sie können Beige in allen Schattierungen, Braun, Grau, Anthrazit, Tricolor und weiß mit verschiedensten Abzeichen sein.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass das Scheren dem Fell nicht wirklich guttut und es sich zu sehr verändert. Es verliert das weiche seidige und fließende Haarkleid und wird buschig. Daher wird empfohlen das Fell maximal mit der Schere zu schneiden. Aus unserer Sicht lohnt es sich, das Fell täglich zu bürsten und wenn man es regelmäßig macht und mit einer guten Fellbürste arbeitet (z.B. ActiVet, www.activet.net ), geht es auch recht einfach und wird zur schnellen Routine.

Außerdem stärkt die tägliche Pflege die Bindung zwischen Mensch und Hund!

Havaneser haaren nicht, was ein riesen Vorteil ist. Sie haben nur einen einzigen wirklichen Fellwechsel im Alter von einem Jahr, also in der Pubertät. Da müssen sie unbedingt täglich gebürstet werden, damit das Fell nicht schlimm verfilzt. Dieses dauert ca. 2-3 Wochen! Weil sie nicht haaren sagt man den Havanesern nach, dass sie sogar für Allergiker geeignet sind. In jedem Fall muss man wegen ihnen nicht mehr täglich saugen, was das regelmäßige Bürsten in jedem Fall ausgleicht 😉!

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