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Heute feiern wir Dorles 10. Geburtstag

2016 waren wir im Winter in einer Skifreizeit, und dort lernte ich einen ganz besonderen Hund kennen. Unser kleiner Mika war damals gerade drei Jahre alt und konnte noch nicht mit auf die Piste. Also gingen wir jeden Tag spazieren, und dieser Hund lief immer mit. Er gehörte zur Pension und war noch kein Jahr alt.

Abends beim Essen saß er stets neben mir, und ich verliebte mich in dieses wunderbare Tier. Eines Abends beobachtete ich gemeinsam mit Mika, wie er ganz selbstverständlich die Pferde von der Weide holte. Da war es endgültig um mich geschehen.

Am Tag der Abreise musste mein Mann noch einmal umdrehen, und ich nutzte die Gelegenheit, die Wirtin zu fragen, woher sie diesen Hund hatte und um welche Rasse es sich handelte. So erfuhr ich zum ersten Mal von den Swissydogs und von Grete Stadlbauer aus Österreich Swissydogs von den Gänsewiesen.

Wieder zu Hause angekommen, rief ich sofort bei ihr an und fragte nach ihrer Wurfplanung. Mit Züchtern hatte ich bis dahin überhaupt keine Erfahrung – meine Hunde waren immer „Promenadenmischungen“ gewesen. Da Grete gerade keine Welpen hatte, schickte sie mich zu Franz Kinateder Swissydogs von Nibelungenblut. Bei ihm kam ich auf die Warteliste und besuchte im Frühjahr seinen D-Wurf in Sonnen.

Leider hatte das am Ende bei Franz dann doch nicht geklappt und so kam ich wieder auf Gretes Warteliste. Am 22. Juni wurde schließlich auch bei ihr ein D-Wurf geboren: meine kleine Dorle!

Die Begegnung mit Grete war für mich so inspirierend, dass damals ganz leise der Wunsch in mir entstand, irgendwann selbst zu züchten. Erfahrungen mit Würfen hatte ich bereits gesammelt, da meine Hündinnen früher immer einmal Welpen hatten. Auf die Idee, wirklich zu züchten, war ich jedoch nie gekommen. Außerdem war ich zu dieser Zeit mit zwei Kindern und einem eigenen mittelständischen Unternehmen mit Standorten in Berlin und Witten vollkommen ausgelastet.

2019, inzwischen mit drei Kindern und zwei Hunden, brauchte ich eine Auszeit von meinem Beruf und nahm ein Sabbatjahr. Da begann alles. Ich rief Grete an und fragte sie, wie das mit der Zucht funktioniert und wie ich für Dorle Papiere bekommen könnte. So wurde meine Zuchtstätte „vom Kermelberg“ geboren.

Von Grete habe ich alles gelernt. Sie nahm mich förmlich an die Hand und begleitete mich auf meinen ersten Schritten als Züchterin – dafür bin ich ihr bis heute unendlich dankbar.

Durch Grete und meine wunderbare Dorle darf ich heute das tun, was ich liebe: Swissydogs züchten.

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